Beispielhafte Inklusion im Brixental
Diakoniewerk Hopfgarten als wichtiger Bestandteil der Gesellschaft
Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Beeinträchtigung leisten Tag für Tag einen wichtigen Beitrag in unserer Gesellschaft. Mit der Unterstützung von Sozialeinrichtungen wie dem Diakoniewerk werden Klientinnen und Klienten begleitet und sinnstiftende Aufgaben erfüllt.
Johanna Lettenbichler leitet die Einrichtung in Hopfgarten. Gemeinsam mit ihrem Team begleitet sie 15 Erwachsene aus der Region zwischen St. Johann und Kufstein bei der integrativen Beschäftigung im Brixental. Die dabei angebotenen Tätigkeiten reichen von einfachen Kuvertieraufgaben über Wege- und Blumenwartung, Innenreinigung von PKWs bis zur Betreuung der öffentlichen Bibliothek in Hopfgarten. Das Diakoniewerk betreibt auch das Achencafé im Elsbethen Sozialzentrum in Hopfgarten. Seit dessen Eröffnung kümmern sich jeweils zwei Personen um Ausschank und Service vor Ort.
Ein weiteres, langjähriges Projekt stellt die Zusammenarbeit mit der Alpenschule Westendorf dar: „Im Frühling und im Herbst bereiten wir einmal pro Woche das Mittagessen für die Teilnehmer vor Ort zu“, erzählt Johanna Lettenbichler. Sie führt dabei aus, dass die Mischung aus strukturierten und abwechslungsreichen Aufgaben sehr wichtig sei. „Bei uns können neue Fähigkeiten erlernt und Talente entdeckt bzw. gefördert werden.“ Das Diakoniewerk ist stets auf der Suche nach neuen Kooperationen, um einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag zu schaffen. Das Honorar richtet sich dabei nach der Art der Tätigkeit und wird zu 90 % an die Beeinträchtigten weitergegeben.
Neben der Beschäftigung steht die Begleitung für ein selbstbestimmtes Leben im Zentrum der Aufgaben des Diakoniewerks. Die selbständige Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sowie die Bewältigung des Alltags in der eigenen Wohnung gehören genauso mit dazu, wie das In-Kontakt-Treten mit der Bevölkerung.
