Manuel Pichler sorgt für neuen Wind in der Kirchberger Gemeindestube
Seit Ende August leitet der 37-jährige Manuel Pichler die Geschicke der Gemeinde Kirchberg als Bürgermeister und hat sich binnen kürzester Zeit mit der neuen Aufgabe bestens vertraut gemacht. Unterstützung erfährt er dabei nicht nur amtsintern und aus der Bevölkerung, sondern auch von den Arbeitskollegen in Hopfgarten, mit denen er über viele Jahre als Förster zusammenarbeitete und die ihm bei noch laufenden Projekten unter die Arme greifen. Wer den zweifachen Familienvater und Obmann des Skiklub Kirchberg kennt, weiß, er packt die Dinge an und bleibt dabei stets besonnen. Auf die Begrüßung als Herr Bürgermeister legt er keinen Wert: „Ich bin und bleibe der Manuel.“
Mehr miteinander
Bis zur ersten Gemeinderatssitzung hat sich Manuel Pichler bewusst Zeit gelassen, um sowohl ihm wie auch den Gemeinderatskollegen die Chance zu geben, sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen. „Mein Ziel ist es, dass viele interessierte Bürgerinnen und Bürger an den Sitzungen teilnehmen, dass im Anschluss alle die Sitzung mit einem guten Gefühl verlassen und wir gemeinsam in die gleiche Richtung für Kirchberg gehen.“ Im Rahmen der ersten Sitzung Mitte Oktober steht die Vize-Bürgermeister-Wahl im Vordergrund. Als ehemaliger Amtsinhaber kennt Manuel Pichler die andere Seite der Medaille nur allzu gut: „Ich werde künftig die Zuständigkeiten, Aufgaben und Repräsentationstätigkeiten besser verteilen und durch eine transparente Kommunikation im Vorstand Entscheidungen schneller herbeiführen.“
Positive Impulse setzen
Mit Manuel Pichler findet zugleich ein Generationswechsel im Amt statt, der sich bereits in der Gestaltung des Büros bemerkbar macht und auch die Bevölkerung künftig spüren soll. „Wenn man durch Kirchberg spaziert, soll man eine positive Veränderung in allen Bereichen wahrnehmen. Beginnend beim Ortsbild über eine gute Stimmung unter den Einheimischen bis hin zu den Serviceleistungen des Amtes.“ Um dieses ambitionierte Ziel erreichen zu können, bedarf eines kollektiven Miteinanders. „Die Leitung einer Gemeinde ist keine One-Man-Show. Es braucht Ideen, Engagement und Elan in allen Bereichen und von allen Kirchbergerinnen und Kirchbergern.“ Die dafür notwendigen Finanzmittel sollen dabei die Grundbedürfnisse der Einheimischen decken und nicht für Prestigeobjekte aufgewendet werden. „Ich bitte um Verständnis, dass nicht alles auf einmal möglich sein wird. Wir werden Prioritäten vergeben und die Bevölkerung so gut wie möglich zu den geplanten Maßnahmen informieren.“
Bis zu den Gemeinderatswahlen im Februar 2028 hat sich Manuel Pichler für die erste Amtszeit viel vorgenommen und freut sich auf die anstehenden Aufgaben sowie ein respektvolles Miteinander auf allen Amtswegen.